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Unsere Reise durch Südostasien – Teil 2

Vietnam Ho Chi Minh Hotel

Die vierwöchige Reise durch Vietnam war für uns die perfekte Wahl nach drei Monaten in Thailand. Wir lieben die Natur, Kultur und die Freundlichkeit und Offenheit der Menschen. Auf der Straße waren wir regelmäßig verwirrt, wenn uns Menschen einfach angesprochen haben, weil wir westlich aussehen. Sie waren einfach interessiert an unserer Geschichte und wir hatten unglaublich viele wirklich nette Gespräche mit Einheimischen, die mit uns spazieren gegangen sind oder uns zum Supermarkt begleitet haben, anstatt uns nur den Weg zu erklären. Nach Sri Lanka für uns ein positiver Kulturschock, denn dort wirst du durch die entsetzliche Armut der Menschen oftmals nur als laufendes und helfendes Portemonnaie angesehen. Tiefe Bosheit steckt nicht dahinter, nur der Wunsch, teilzuhaben an deinem „Reichtum“. Du giltst in sehr vielen Ländern dieser Welt als reich, weil du reisen kannst. Wahrscheinlich liegen sie damit richtig, aber es ist eine andere Sicht und würde hier den Rahmen sprengen und die Tatsache, dass wir low-budget-langzeit-reisen, sorgt natürlich dafür, dass wir die meisten teuren Angebote ablehnen.

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Gedanken zum Wandel unserer Gesellschaft

time-for-a-change

Ich liebe Diskussionen mit offenem Ende. Ich freue mich über Gespräche, bei denen ich etwas lernen kann. Es gab eine Zeit, in der das anders war. Ich war zu müde, konnte mich nicht aufraffen und habe meinen müden Kopf lieber auf ein schönes, kühles Kissen gebettet und mich berieseln lassen. Das mag ich allerdings nach wie vor, aber diese Berieselung ist nicht mehr flach und lässt mich nicht abstumpfen.

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Unsere Reise durch Südostasien – Teil 1

Thailand_Reise_Roller

Wir sind Ende Oktober 2017 in ein riesiges Abenteuer gestartet und es hat uns acht Monate durch Höhen und Tiefen geruckelt. Am Ende sind wir noch dieselben und irgendwie total verändert.

Wie kann das sein?

Mit Backpacks standen wir ziemlich schwer beladen in Bremen am Bahnhof und wurden von unseren Liebsten verabschiedet. Die Stimmung war durchwachsen, es gabt Zweifel an der Idee die Welt zu erkunden, was wir absolut nachvollziehen können. Wir reisen nicht nur zu zweit, sondern mit drei Kindern und ohne jegliche Ängste vor den Konsequenzen. Weil wir ziemlich empathisch sind, fühlen wir, was in unserem Gegenüber vor sich geht, aber es ändert nicht unsere Pläne, die Welt und uns einen Quantensprung nach vorne zu hieven.
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Unsere Würde ist unantastbar

Taipeh101

Neue Eindrücke und Perspektiven eröffnen uns einen Horizont, der früher unvorstellbar war. Was passiert mit uns, während wir uns immer weiter von Deutschland entfernen und in andere Kulturen eintauchen?

Wir sind seit acht Monaten auf Reisen, jeden Tag 24 Stunden zusammen. Jeder nimmt sich immer mal zwischendurch seine Zeit für sich, sei es in der Badewanne, am Strand oder mit einer Freundin/Freund zu zweit unterwegs. Wir treffen überall Gleichgesinnte und es fühlt sich jeden Tag richtiger an was wir tun, und dann telefonieren wir mit Deutschland und fühlen uns schuldig, weil wir nicht mehr da sind, sondern hier. Ja, wir bekennen uns schuldig dafür zu leben, einfach in den Tag hinein und wieder raus und in den nächsten.

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