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Die Wiederentdeckung der Weiblichkeit

Weiblichkeit_Frau

Wir leben seit über zwei Monaten auf Koh Phangan in Thailand. Jedes Jahr überwintern Familien aus Nordeuropa in Ländern mit Sonnengarantie. Beliebte Hotspots sind Portugal, Thailand oder die Kanaren. Es findet ein Umdenken statt, viele sind Querdenker, Freilerner, Homeschooler, Unschooler oder einfach in Elternzeit, machen ein Sabbatical oder gucken im Urlaub wie die „anderen“ so ticken.

Bei uns hat sich in der Gemeinschaft ein Frauenkreis gebildet, bei dem sich alle Mamis gegenseitig den Raum geben, über ihre Themen zu sprechen. Wie ein roter Faden durchzieht ein Thema alle Gesprächsrunden: „Wir möchten über innere Heilung in unsere Weiblichkeit zurückfinden.“

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Thailand, Küche, Instagram und Leserkommentar

Koh_Phangan_Sonne_Strand

Aktuell halten wir uns in Thailand auf der wunderschönen Insel Koh Phangan auf. Wir verfügen über keine Küche und kochen dennoch. Dafür benötigen wir einen elektrischen Wok und ein bisschen Geschirr.
Heute gibt es Kartoffeln mit Butter und Kräutersalz, dazu Sauerkraut und Linsensalat mit Morning Glory, Tomaten, Paprika und Cashewnüssen. Es schmeckt göttlich, während wir uns darauf besinnen, was wirklich wichtig ist im Leben. Für mich ist dies keine schicke Designerküche mehr, die mich über meinen nicht mehr händelbaren Stress im Alltag und die mangelnde Zeit mit meiner Familie hinweg getröstet hat.

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Warum unsere Kinder krank sein dürfen

Homöopathie

Vor etwas mehr als 12 Jahren wurde unsere erste Tochter geboren. Wir waren damals 28 und 29 Jahre alt und gerade mit dem Studium fertig bzw. mitten in der Diplomarbeit.

Wir waren damals bereits seit zehn Jahren ein Paar und wussten auch schon fast so lange, dass wir irgendwann gemeinsam Eltern werden. Ich war während der Schwangerschaft noch davon überzeugt, dass sich ein Baby in unseren Workaholic-Alltag (wir haben studiert und gearbeitet) einfügen wird. Natürlich kam es anders…

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Erste Eindrücke aus Bangkok

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Um es vorauszuschicken, wir haben uns mit unserer ersten Destination Bangkok überhaupt nicht auseinandergesetzt. Ja, wir konnten einigermaßen zielgenau mit dem Finger auf der Landkarte aufzeigen, wo wir denn nach knapp 11 Stunden Über-Nacht-Flug von Köln aus landen würden, vielmehr wussten wir allerdings nicht. Wir möchten uns die Spannung nicht nehmen lassen, selbst entdecken, das Gesehene, Gerochene und Gehörte wirken lassen, ohne vorher einen großen Filter vor unsere Gedanken, Bedenken und Überlegungen geschraubt zu haben. Was haben wir davon, wenn wir vorher bereits mittels Google Maps und Streetview jede Straßenecke, jeden Laden oder Nachtmarkt bereits virtuell besucht haben. Nein, das bereitet uns keinen Spaß. Wir hatten nicht einmal thailändische Baht in der Tasche, einen ATM Geldautomaten würde es am Flughafen schon geben (Gebühren, wie bisher überall – 220 Baht, die Höhe des Betrages ist nicht entscheidend). Wir wussten nicht, wie ein Visa on arrival ausgefüllt wird, wie diese Prozedur am Flughafen ablaufen würde. Wir haben einfach darauf vertraut, dass uns unser Verstand und unsere Empathie für die Umwelt den richtigen Weg zeigen würden. Insofern waren wir auch zu keinem Moment des Starts unserer Weltreise aufgeregt, wir empfanden Freude und waren gespannt und offen für das, was uns erwarten würde.

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Darf man seine Träume leben, wenn man Kinder hat?

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Unser Traum ist bedingungslose Freiheit im Denken, Fühlen und Handeln. Wir wünschen uns selbiges für unsere Kinder und deshalb setzen wir uns keiner Bewertung mehr durch Fremde bzw. des Staates aus, sondern handeln eigenverantwortlich mit den entsprechenden Konsequenzen. Das macht den meisten Menschen Angst, aber das muss es nicht. Wir waren fast 40 Jahre Teil eines Systems, das uns nicht gebracht hat, was wir suchen. Erst heute denken wir völlig frei und selbstständig und können uns somit äußern über unsere Gefühle und Gedanken und zu den Gedanken unserer Mitmenschen. Wir sehen uns nicht als auferstandene Rebellen, lediglich unser Blickwinkel auf unser Handeln in dieser Welt hat sich um einige Grad verschoben.

Dieser Blogbeitrag spiegelt den aktuellen Stand wieder, der sich durch unsere Weiterentwicklung jederzeit ändern kann, denn wir sind offen für alles Neue…

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Nachricht eines Freundes

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In den vergangenen Tagen erreichte uns die E-Mail unseres lieben und aktiven Freundes Michael, in welcher er seine und die Bedenken seiner Bekannten schrieb, dass der ein oder andere Leser durch unsere Texte animiert werden könnte, aufs Blaue auszuwandern und dann relativ schnell vor dem Nichts zu stehen. Um es direkt vorwegzunehmen, wer hofft, hier eine detailierte finanzielle Anleitung zur erfolgreichen Auswanderung zu erhalten, ist hier falsch. Jeder ist indivuell in seinen Bedürfnissen und somit auch seinen Ausgaben. Es ist zu kurz gedacht, dass jemand anderes dafür die Verantwortung übernehmen könnte, sei es auch nur durch einen Einblick in seine persönliche finanzielle Lage. Wie wir unser Geld verdient haben und wie umsichtig wir unsere Ausgaben planen, sollte dem Leser schon aufgefallen sein. Wir geben in erster Linie Tipps zur Persönlichkeitsentwicklung und Selbstfindung und darüber hinaus einen Blick in unsere persönliche Erfolgsgeschichte.

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Fragen und Antworten – Part #1

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Nachfolgend möchten wir euch gerne mit den häufigsten uns gegenüber gestellten Fragen konfrontieren. Ja, wir haben diese Fragen wirklich so gestellt bekommen. Diese Auflistung soll es euch einfacher machen, unsere Beweggründe sowie unsere Denkweise besser zu verstehen und nachvollziehen zu können. Lernt uns auf diese Weise kennen.

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Warum wir uns nicht rechtfertigen werden

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Letzte Woche waren wir in unserer Heimat, die sich lustigerweise schon fremd anfühlt und das Heimkommen nach Palma viel heimatlicher. Warum ist das so?

Wir sind freiwillig ausgewandert und nicht wie viele Flüchtlinge, die zurzeit in Europa ankommen, vor Gefahr, Bedrohung oder Armut geflohen. Wir wünschen diesen Gestrandeten, dass sie irgendwann, irgendwo so richtig wieder Heimat spüren und dort wurzeln werden.

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Warum können wir uns das Auswandern und Reisen leisten?

auswandern_mit_geld

Wenn wir uns mit unseren Familien und Freunden aus der Heimat unterhalten geht es relativ schnell um das Thema Finanzierung unseres neuen Lebens. Einige sagen dann: „Ihr könnt euch das ja leisten“ oder „Wenn ich das Geld hätte, würde ich auch auswandern oder zumindest mal einen längeren Zeitraum reisen“. Aber die meisten sagen: „Ihr seid verrückt, hier alles zu verkaufen und so ein großes Risiko einzugehen.“

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Wer zur Quelle will, muss gegen den Strom schwimmen

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Für uns ist es auch noch neu, dass wir unser Leben reflektiert und dadurch völlig auf den Kopf gestellt haben. Jetzt schwimmen wir sozusagen mit Hermann Hesse gegen den Strom, was deutlich anstrengender ist. Aber wir sind dadurch zum ersten Mal wirklich frei und glücklich. Dass wir damit auch bei einigen anecken, ist uns klar. Was passiert in den Köpfen unserer Mitmenschen, wenn sie uns kennen und wir plötzlich wie verwandelt scheinen und bei genauerem Hinschauen doch sehr durchdacht und klar sind?

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